Behandlungsablauf

Der Ablauf einer kieferorthopädischen Behandlung unterteilt sich in der Regel in folgende Schritte:
 

1. Das Beratungsgespräch

  • Beim ersten Termin in unserer Praxis sprechen wir über Ihre Anliegen und Wünsche und klären Sie über eventuell vorliegende Zahn- und Kieferfehlstellungen auf.
    Zu diesem Termin sollte bei Kindern und Jugendlichen auch ein Elternteil anwesend sein.
    Sollte eine kieferorthopädische Behandlung erforderlich werden, können wir Ihnen anhand der gesetzlichen Bestimmungen schon jetzt mitteilen, ob und in welchem Ausmaß sich Ihre Krankenkasse an den Kosten beteiligen wird.

2. Anfertigung diagnostischer Unterlagen

  • Um die Behandlung individuell planen zu können, werden Abformungen der Kiefer genommen sowie Röntgenbilder und Fotos erstellt.
    In einer umfangreichen Diagnostik werden die Kiefermodelle vermessen und die Röntgenunterlagen digitalisiert und computergesteuert analysiert. Hierbei lassen sich auch Erkenntnisse über den individuellen Schädelaufbau und insbesondere die Schneidezahnstellung gewinnen.

3. Besprechung des Behandlungsplans

  • Wenn gewünscht, erläutern wir Ihnen die geplanten kieferorthopädischen Maßnamen und Apparaturen, zeigen mögliche Alternativen auf und informieren Sie darüber, wie die kieferorthopädische Behandlung möglichst schmerzfrei, sicher und ohne eine erhöhte Kariesgefahr verlaufen kann.

 

4. Beginn der Behandlung

  • Die Dauer der kieferorthopädischen Behandlung richtet sich nach der vorliegenden Zahn- und Kieferfehlstellung und ist daher sehr individuell.
    Während kleinere kosmetische Zahnstellungsänderungen innerhalb weniger Monate durchführbar sind, benötigen größere Änderungen der Kieferlage und ausgeprägte Zahnkorrekturen eine Behandlungszeit von 3-4 Jahren.
    In vielen Fällen wird zunächst eine herausnehmbare Apparatur eingesetzt, um Ober- und Unterkiefer korrekt zueinander zu positionieren. Nach ca. 1 Jahr schließt sich dann der Einsatz einer festsitzenden Apparatur an, um mit Hilfe von sog. Brackets eine funktionelle und schöne Zahnstellung zu erzielen.

5. Haltephase (Retentionsphase)

  • Da die gerade gestellten Zähne dazu neigen, sich nach Behandlungsabschluss wieder in ihre alte Position zurückzubewegen, muss die erreichte Zahnstellung noch einige Zeit kontrolliert und gesichert werden.
    Hierzu dienen herausnehmbare Zahnspangen oder alternativ ein unsichtbar hinter die Schneidezähne geklebter sehr dünner Draht (Lingualretainer), der unabhängig von der Mitarbeit des Patienten wirkt und besondere Stabilität bietet.


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